Sonntag, 15. Oktober 2017

Rezept für selfmade Kürbis Granola: Mein liebstes Herbst-Knuspermüsli


Die Tage werden kürzer und kälter. Während die Temperaturen fallen, fällt es mir immer schwerer jeden Morgen mein kuschlig warmes Bett zu verlassen. Wer würde nicht am liebsten zu Hause bleiben und es sich zwischen einer Vielzahl von fluffig weichen Kissen gemütlich machen? Leider ist das nicht die Realität. Aber träumen darf man ja. Also wurden andere Mittel und Wege für die bestmöglichste Motivation gesucht. Und siehe da, der erfolgreichste Weg ist natürlich essen. Genauer gesagt leckeres Kürbis Granola oder auch mein liebstes Herbst-Knuspermüsli. Einmal zubereitet und schon hast du Frühstück für die ganze Woche. Montags mit Naturjoghurt serviert, am Dienstag zusammen mit Apfelmus und mittwochs vielleicht ganz pur. Ganz wie du magst. Umso unkomplizierter, umso besser. Für mich reicht ein kleiner Schuss Milch dazu und fertig. Die Textur meines Müslis ist einfach himmlisch. Oft sind diese mir einfach zu trocken, doch bei dieser Version wird dein Herzchen direkt ein paar Takte höher schlagen. Außerdem ist hier richtig gutes Zeug drin. Überzeug dich selbst. Ein nussiges Aroma, leckeres Kürbispüree und süße Cranberrys sind nur ein kleiner Teil der Leckerbissen welche dich erwarten.

 

In den letzten Wochen habe ich so viele Kürbisse ergattert, dass ich direkt ein wenig überfordert war. Was alles mit den tollen Dingern anstellen? Wenn man in einen 400 Mann Dorf wohnt, ist es wirklich keine Seltenheit, dass die lieben Nachbarn mit den größten Kürbissen bepackt in Dauerschleife vor der Tür stehen und fragen: "Jasmin du machst doch irgendwas mit essen. Brauchst du noch nen Kürbis? Ja! Brauch ich. Immer her damit. Aber was macht man mit gefühlten 5 Tonnen davon? Das verrat ich dir. Für die herzhaften Mäulchen kann er im Ofen geröstet oder für leckeren Couscous Salat verwendet werden. Genauso gut macht er sich als Püree, in der Kürbissuppe oder als Füllung von Ravioli. Ansonsten kommt er natürlich ins Gebäck. Ob im Kuchen, Brownies, als Kürbisschnecken oder eben in diesem super köstlichen Müsli. Ich kann dir versichern, auch im nächsten Essen werde ich so viel wie nur möglich integrieren. Das ist der Plan.

 

* Für minimalen Arbeitsaufwand empfehle ich dir, beim nächsten Einkauf zwei Kürbisse zu schnappen und aus diesen möglichst viel Kürbispüree herzustellen. In kleinen Portionen abfüllen und nach Gusto fix auftauen und für deinen nächsten Leckerbissen zu verwenden. Das ist wirklich gold wert.





Kürbis Granola



Zutaten:


200 g Haferflocken

80 g gehackte Walnüsse

100 g gehackte Pekanüsse

100 g Kürbiskerne

150 g getroknete Cranberrys

3 kleine Äpfel

50 g Butter

150 ml Ahornsirup

130 g Kürbispüree

1 EL Kokosöl

2 TL Zimt

1/2 TL Muskatnuss

1/2 TL Ingwer

1/2 TL Meersalz

2 TL Vanille-Extrakt

4 EL Honig


Zubereitung:


Für das Kürbispüree einen Hokkaidokürbis halbieren und die Kerne mit einem Löffel ausschaben. Kürbsihälften auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und im Ofen für 45-60 Minuten bei 180° C backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Das Kürbisfleisch von der Schale entfernen und in einer Schüssel pürieren. 130 g für das Granola zurücknehmen und das restliche Kürbispüree in Gefrierbeutel geben und einfrieren. Hält sich bis zu 6 Monate. So musst du es nur einmal zubereiten und kannst dir immer die Portionen nehmen, die du brauchst.

 

Ofen auf 160° C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier ausstatten.

In einer großen Schüssel die Haferflocken, Walnüsse, Pekanüsse, Kürbiskerne und Cranberrys mischen. Äpfel schälen, entkernen, in Würfel schneiden und ebenfalls untermengen. Beiseite stellen. In einer separaten Schüssel Ahornsirup, Kürbispüree, Kokosöl, Gewürze und Vanille verrühren. Anschließend die Butter in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen, bis sie braun geworden ist. Sobald die Butter gebräunt ist, diese langsam zur Kürbismischung geben und gut verrühren. Die Mischung zu den trockenen Zutaten geben und gründlich vermengen. Das Granola auf dem vorbereiteten Backblech verteilen und mit 2 EL Honig beträufeln. Im Ofen für 40 Minuten backen. Dabei aller 15 Minuten nochmals durchrühren, damit nichts verbrennt. Beim letzten Durchgang die restlichen 2 EL Honig über das Granola träufeln. Aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen. Hält sich im Kühlschrank ca. 1 Woche.



Mit diesem Herbstknaller versuche ich mein Glück bei der lieben Antonella vom Blog "Antonellas Backblog". Diese hat ein tolles Event auf die Beine gestellt, bei dem ich nur zu gern mein Glück versuche. Drück mir fest die Däumchen!

 

http://antonellasbackblog.de/mein-herbstliches-blogevent/


Samstag, 14. Oktober 2017

Herbstschlemmerei Klappe die Vierte! Kürbis-Karotten Gewürzkuchen mit gerösteten Haselnüssen und Ahorn Glasur


Das perfekte Herbstwochenende. Für mich bedeutet das kalte und eisige Luft, aber dennoch trockenes Wetter. Bäume glänzen in einer Mischung aus Rot, Gelb, Orange und Grüntönen. Die Wege sind gesäumt mit Äpfel- und Birnenbäumen. Da werden direkt ein paar reife Exemplare für die nächste Rezeptidee gepflückt. Vielleicht als Füllung für Zimtschnecken oder für wärmenden Apple Cider. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Anschließend werden zu Hause schnell frische Waffeln gemacht, sich in die wärmste Decke eingewickelt und das feine Zeug genüsslich gegessen, während draußen die Sonne untergeht. So stell ich mir das vor.

 

Dieses herrliche Wochenende kommt dem schon ziemlich nahe. Mit ein paar klitzekleinen Ausnahmen. Zum einen ist die Luft nicht wirklich eisig. Ähm liebe Wetterfee, wir haben Oktober. Ich bin für + 20 Grad Klamotten- und Gefühlstechnisch nicht mehr optimal ausgestattet! Zum anderen fällt die Sache mit den Waffeln aus. Das ist aber auch gar nicht schlimm. Ich hab für perfekten Ersatz gesorgt. Es gibt Hasenfutter. Na gut, nicht direkt. Aber zu leckeren Möhrchen würden die kleinen Tierchen sicher nicht nein sagen. Der Grund dafür ist das Thema unserer letzten Woche der Herbstschlemmerei (aus der Gemüsekiste). Leicht überfordert machte ich mir über dieses Thema Gedanken. Kochen fiel schon einmal aus. Meine Fähigkeiten in diesem Bereich beschränken sich auf schneiden und rühren. Ein 3-Gänge-Menü kann man damit nicht zaubern. Glaub mir, ich hab es versucht. Und als so richtig herbstliches Gemüse kommt für mich auch nur der Kürbis infrage. Und Süßkratoffel. An diese habe ich allerdings erst gedacht, nachdem littlesweetthings ihre himmlischen Süßkartoffel Cupcakes präsentiert hat. Also doch der Kürbis. Ein paar Karotten und eine handvoll Gewürze und das herbstliche Gemüseglück ist perfekt. Durch die beiden leuchtend orangenen Alleskönner wird der Teig sensationell saftig und nimmt eine tolle Farbe an. Dazu geröstete Haselnüsse mit einem leicht salzigen Pfiff und eine Ahorn Glasur, die einfach nur glücklich macht. Und schon kannst auch du dein Wochenende in vollen Zügen genießen. Die Beiträge unserer letzten Event-Woche gibt´s obendrauf.

 

Montag: fraustillerbackt - Kürbis Grießbrei mit roter Beete

Dienstag: littlesweetthings - Süßkartoffel Cupcakes mit Marshmallow Topping

Mittwoch: Backstübchen - Pizza mit Rosenkohl, Parmaschinken und Mozarella

Donnerstag: Amandasliebe - Pilzquiche mit Bergkäse

Freitag: Herzstück - Gefüllte Zucchini

Samstag: Sahnewölkchen -  Kürbis-Karotten Gewürzkuchen 

Sonntag: Keksstaub - schau unbedingt vorbei





Kürbis-Karotten Gewürzuchen mit gerösteten Haselnüssen und Ahorn Glasur

(22x28 cm)


Zutaten:


Teig:

300 g Mehl

2 TL Backpulver

1 Prise Salz

1 TL Zimt

1/2 TL Muskat

1/4 TL Kardamom

1/4 TL Ingwer

200 g brauner Zucker

150 g Butter

3 Eier

150 g Kürbispüree

60 ml Ahornsirup

180 g Karotten (ca. 3 Stück)

 

geröstete Haselnüsse:

1 EL Butter

1 EL brauner Zucker

100 g Haselnusskerne

1/2 TL Meersalz


Ahorn Glasur:

200 g Puderzucker

1 EL Milch

3 EL Ahornsirup


Zubereitung:


Ofen auf 180° C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier ausstatten und einen Backring in der vorgegebenen Größe darauf platzieren.

Das Mehl zusammen mit dem Backpulver, Salz und Gewürzen in einer Schüssel mischen und beiseite stellen. Butter und Zucker in einer separaten Schüssel für ca. 3 Minuten verrühren. Die Eier nach und nach hinzufügen und ebenfalls unterrühren. Kürbispüree und Ahornsirup zugeben und gut vermixen. Die Mehlmischung in mehreren Portionen zugeben und solange vermengen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Nun die Möhren schälen, raspeln und mit einem Teigschaber unter den Teig heben. Diesen nun in den vorbereiteten Backrahmen füllen und für 30-35 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Stäbchenprobe. Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.


In der Zwischenzeit die Nüsse vorbereiten. Hierfür Butter und Zucker in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur zum schmelzen bringen. Solange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Nüsse zugeben und in der Pfanne schwenken, bis sie mit der Buttermischung überzogen sind. Für ein paar Minuten in der Pfanne rösten lassen. Die Nüsse sollten leicht gebräunt sein und ein nussiges Aroma entfalten. Vorgang wiederholen und zwischendurch gut rühren. Die Nüsse auf einem Blatt Backpapier ausbreiten und das Meersalz darüber geben. Für 10 Minuten im Kühlschrank aushärten lassen.


Für die Glasur den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Milch und Ahornsirup hinzugeben und solange verrühren, bis eine cremige Konsistenz entstanden ist. Den Kuchen in Stücke schneiden, die Glasur darüber geben und mit den gerösteten Haselnüssen belegen.




Den fantastischten Sonntag mit viel Sonne und einem langen Herbstspaziergang!

Liebst, Jasmin

Sonntag, 8. Oktober 2017

Rezept für obersaftiges Bananenbrot mit Nüssen


Warum findet man hier eigentlich noch kein Rezept für Bananenbrot? Dabei liebäugeln wir beide ja schon eine ganze Weile miteinander. Das Bananenbrot und ich. Bisher hat es nur einmal den Weg in den Ofen gefunden. Das Ergebnis war nicht gerade sehr schmackhaft. Ein Jahr später nun, habe ich mich entschieden unserer Beziehung nochmal eine Chance zu geben. Denn so ein ordentliches Bananenbrot darf im Herbst einfach nicht fehlen. Widerstand zwecklos. Also wurde der lang ersehnte Geschmackstraum erneut in die Tat umgesetzt und das heimische Wohnzimmer mit bananigen Kuchenduft erfüllt. Ich kann dir sagen, dieses Mal ist es so unendlich viel besser, als ich es mir in meinem Köpfchen ausgemalt habe. So saftig, dass ich es am liebsten im 5-Minuten-Takt verputzen könnte.

 

In der Sonne des Ofens nehmen die superreifen Bananen ein Teigbad und machen das feine Bananenbrot zusammen mit den Nüssen auch noch zum gesunden Leckerbissen. Ist ja Obst drin, ganz klar. Für den Sommer hat es sich ja eindeutig ausgestraht. So aber nicht für meinen famosen Bananenbrotkuchen. Ja richtig gelesen. Keine Ahnung ob mehr Brot oder Kuchen, hauptsache lecker. Ich wage des Weiteren zu behaupten, dass er der neue Liebling im Hause Sahnewölkchen ist. Schmeckt nicht nur pur zum Nachmittags-Käffchen, sondern auch frisch getoastet mit Nutella oder Erdnussbutter bestrichen. Ich sags dir, mehr geht nicht! Wie isst du dein Bananenbrot am liebsten? Verrat es mir, ich bin gespannt.

Samstag, 7. Oktober 2017

Herbstliche Goldstücke und ein Lieblingsrezept: Honig-Apfel Scones mit Chai-Apfelkompott


Immer wieder Sonntags. Eben noch vom Spaziergang mit Hund und Co. zurückgehkehrt, bei dem einem ein eisiges Lüftchen um die Nase weht und man großen Laubhaufen sportliche Tritte versetzt, damit die bunten Blätter nur so durch die Gegend fliegen, ist nichts größer als der Wunsch nach einem richtigen Ofenwärmer. Einen, den man genüsslich auf dem heimischen Sofa genießen kann. Ganz entspannt. Ohne Stress.  Sobald sich die nicht verdrängbare Lust ins Unermässliche steigert, bleibt nichts anderes übrig, als dem Wunsch nachzugehen. Am besten mit warmen Apfelscones  und einem unverschämt leckeren Chai-Apfelkompott. Softe Äpfel und eine Spur Chai machen dein Apfelkompott zum perfekten Begleiter dieser goldenen Köstlichkeit. So leicht, dass du direkt 2-3 Stück in deiner Mundluke verschwinden lassen kannst. Ist ja auch nur gutes Zeug drin. Die vielen Gewürze geben ein herrlich herbstliches Aroma und die Äpfel enthalten eine schöne Süße. Der perfekte Weg, um die diesjährige Apfelernte zu zelebrieren.


Eingewickelt in unzählige Lagen Strick und unter dauerhaften Einsatz der Heizung genießt du nun die schönsten Herbsttage. Spätestens beim ersten Bissen in deine neue Lieblings Leckerei werden deine Gedanken nur noch um "herbstliche Goldstücke" schweifen. Genau das ist auch das dieswöchige Thema unserer Herbstschlemmerei! Die lieben Bloggermädels haben ihre köstlichsten Lieblingsrezepte gezaubert und auf ihrem Blog vorgestellt. Unfassbar lecker ist es wieder geworden. Lass dir das auf keinen Fall entgehen!  

 

Montag: fraustillerbackt - Buchteln mit Pflaumen

Dienstag: littlesweetthings - Mini Kürbis Cupcakes

Mittwoch: das Backstübchen - Honigkuchen mit Feigen

Donnerstag: Amandasliebe - Roote Beete Ziegenkäse Flammkuchen

Freitag: Herzstück - Pflaumenmus

Samstag: Sahnewölkchen - Honig-Apfel Scones mit Chai-Apfelkompott

Sonntag: Keksstaub - Nutella-Birnen Kuchen







Honig-Apfel Scones mit Chai-Apfelkompott

(für 8 Stück)



Zutaten:


Scones:

150 ml Buttermilch

50 ml Honig + 2 EL

400 g Mehl

2 TL Backpulver

1/2 TL Natron

1/2 TL Zimt

1/4 TL Muskat

100 g kalte Butter

50 g Zucker

2 Äpfel (in Würfel geschnitten)

2 EL brauner Zucker


Chai-Apfelkompott:

400 ml Wasser

6 g Chai-Tee (oder 3 Teebeutel)

1 Sternanis

1 Zimtstange

1 Nelke

1/2 Vanilleschote

60 ml Ahornsirup

2 Äpfel (geschält und gewürfelt)

1/2 EL Stärke + etwas Wasser



Zubereitung:


Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier ausstatten.

Buttermilch in ein kleines Schälchen geben und mit 50 ml Honig verrühren, bis sich der Honig komplett mit der Flüssigkeit verbunden hat. In einer großen Schüssel das Mehl zusammen mit Backpulver, Natron, Zimt und Muskat mischen. Die Butter in kleinen Stücken dazugeben und mit den Händen einarbeiten. Es können ruhig noch ein paar Butterstücke zu sehen sein. Den Zucker dazugeben. Anschließend 3/4 der Buttermilch-Mischung zu den trockenen Zutaten geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Restliche Buttermilch-Mischung zugeben und nochmals kräftig durchkneten. Der Teig sollte nun feucht sein, sodass die Äpfelstückchen eingearbeitet werden können. Anschließend etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben und solange verkneten, bis der Teig gut zusammenhält und nicht mehr kleben bleibt bzw. sich gut von der Oberfläche lösen lässt. Teig kreisrund ausrollen und mit einem Messer in acht Stücke schneiden. Diese mit einem gewissen Abstand auf das vorbereitete Backblech geben und mit dem braunen Zucker bestreuen. Im vorgeheizten Ofen für ca. 15 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und mit 2 EL Honig beträufeln. Auskühlen lassen.

 

In der Zwischenzeit das Apfelkompott vorbereiten. Hierfür das Wasser in einen Topf geben und zum köcheln bringen. Losen Tee in einen Teefilter geben und zubinden. Gewürze ebenfalls in ein Teesäckchen füllen. Beides in das köchelnde Wasser geben. Ahornsirup und Apfelstücke hinzugeben. Alles gut verrühren und für 30 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Aller 10 Minuten umrühren. Kurz vor Schluss die Stärke mit etwas Wasser anrühren und zum Kompott geben. Wenn das Kompott eingedickt ist, den Topf vom Herd ziehen und leicht abkühlen lassen. Warmes Kompott zu den Scones servieren. Im Kühlschrank hält es sich ca. eine Woche.



Ich wünsch´dir den schönsten Herbsttag. Mit Kuscheldecke, Lieblingskuchen und heißer Schokolade!

Liebst, Jasmin

Sonntag, 1. Oktober 2017

Zeit für eine Liebeserklärung: herbstlicher Obstsalat mit dem Besten der Saison


Ich bin sowas von bereit für die regnerische Saison. Wie steht´s mit dir? Richtig verregnete, graue Herbsttage geben ein behagliches Gefühl, wenn man in der warmen Wohnung aus dem Fenster schaut. Und es hat definitiv seine Vorteile im dicksten Pullover auf der heimischen Couch zu versinken und einfach mal nichts zu tun. Ganz ohne Schuldgefühle. So mag ich das. An solch kuschelig & gemütlichen Tagen sehne ich mich meist nach etwas Einfachen und trotzdem Guten. Eine Köstlichkeit, bei der ich mir sicher sein kann, dass die Aromen wunderbar zusammenpassen, alles ruck zuck zubereitet ist und es anschließend nur den kleinsten Arbeitsaufwand gibt, um die Küche wieder in Schuss zu bringen. Alles was du hierfür benötigst ist eine Pfanne, Brettchen und Messer und zwei kleine Schüsseln. Eine für dich und die Andere für einen ausgewählten Lieblingsmenschen, der ebenfalls in den puren Herbstgenuss kommen darf. 

 

Meine Sonntage sind immer süß, doch heute ganz ohne Kuchen. Stattdessen kommt mein Lieblings-Obstsalat zum Einsatz. Wir sind nämlich ganz dicke miteinander. Bestes Soulfood für gemütliche Herbsttage. Heute natürlich mit herbstlicher Note. Wenn dann noch so sensationell leckere Zutaten wie Granatapfel und Feigen enthalten sind, kann nichts schief gehen. Neben diesen beiden Leckerbissen beinhaltet er all meine Herbstfavoriten in Sachen Obst, die mit so viel Geschmack einher kommen, dass du gar nicht anders kannst als vor Freude im Dreieck zu springen. Es ist alles erlaubt. Jetzt schnapp dir die feinsten Früchtchen und verbinde sommerliche Frische mit dem tollsten Herbstgeschmack der Saison. Jetzt brauchst du nur mit deinem Schüsselchen aufs Sofa zu hechten und für den Rest des Tages glücklich sein.

 

 




Herbstlicher Obstsalat

(für 2 Personen)



Zutaten:

 

1 Birne

2 Feigen

2 Pflaumen

1 Banane

1 Orange

1 handvoll Weintrauben

2 EL Granatapfelkerne

1 EL Zitronensaft

2 EL Walnüsse

2 EL Pekanüsse

1 EL Honig

1/2 TL Zimt


Zubereitung:

 

Birne waschen, längst vierteln, Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden. Orange ebenfalls schälen und in Stücke schneiden. Beides auf zwei Schalen verteilen. Feigen und Pflaumen waschen. Kerne der Pflaumen entfernen. Alles vierteln und auf die Schalen verteilen. Banane schälen, in Scheiben schneiden und zusammen mit den Weintrauben und Granatapfelkernen ebenfalls zugeben. Zitronensaft darüber träufeln. Anschließend in einer fettfreien Pfanne die Walnüsse und Pekanüsse anrösten. Den Honig und Zimt zugeben und kurz mitrösten. Dabei immer wieder schwenken, bis die Nüsse karamellisiert sind. Nüsse über den beiden Obstsalatportionen verteilen und genießen.

 

 

Genieß dein Sonntagssüß!

Liebst, Jasmin

Samstag, 30. September 2017

Zweiter Teil der Herbstschlemmerei: Coffee Cake mit Kürbis und Ingwer-Karamell Soße


Der Herbst hat uns nun endgültig erreicht. Nicht nur beim "Hallo Herbst" - Event, sondern nun auch auf dem Kalender. Aus diesem Grund hab ich heut etwas ganz besonders Süßes zum Teilen mit Freunden und Familie dabei. Das Rezept schwirrt schon seit Ewigkeiten in meinem Köpfchen umher. Und wenn erst einmal der Heißhunger ausbricht, gibt es auch kein zurück mehr. Kannste vergessen. Bevor die gute Laune Anzeige in drastische Tiefen sinkt, wird dem Verlangen nachgegeben. Und gebacken. Ganz klares Ding. Voll mit tollen Herbstgewürzen und unheimlich schmackhaft muss es sein. So und nicht anders.


Die Rede ist von Coffee Cake mit einer sündhaft leckeren Karamell-Soße. Falls du denkst, dass sich der feine Kaffee im Kuchen befindet, so muss ich dich leider enttäuschen. Der landet diesmal nicht im Teig, sondern maximal in der Tasse. Stattdessen ist Coffee Cake einfach ein Kuchen, der ganz typisch zum Nachmittagskaffee serviert. Denkbar einfach oder? Im amerikanischen wird in den herrlich saftigen Teig "Sour Cream" gegeben, welchen ich fix durch Creme Fraiche ersetzt habe. Da feiert dein Gaumen ein keines Feuerwerk, dass kann ich dir versprechen. Was bei einem waschechten Coffee Cake natürlich nicht fehlen darf sind Streusel. Am besten gleich in doppelter Ausführung. Einmal  ein gutes Portiönchen im Teig und als Knusperdecke on top. Man gebe noch Kürbispüree hinzu und schon ist das Kuchenglück perfekt. Um den Ganzen noch einen kleinen extra Kick zu verpassen, darf gern das ein oder andere Tröpfchen Ingwer-Karamell Soße darauf verteilt werden. Bei Karamell bin ich hin und weg und spiel gern ein wenig mit Aromen und verschiedenen Geschmacksrichtungen. Da kann es auch gern etwas verrückter werden. Eine gesalzene und mit Bourbon versetzte Variante findest du z.B. hier. Mein neuster Herbstfavorit ist eine Variante mit Ingwer. Die würde ich mir an deiner Stelle nicht entgehen lassen. Ziehe nun dauerhafte Nutzung in Erwägung. Ich kann dir sagen, der Duft nachdem der Zucker karamellisiert und dazu die wunderbare Balance zwischen seiner Süße und dem eigentlich strengen Geschmack des Ingwers. Zum niederknien. Die anderen Kürbis-Kracher unserer Event Woche, mit dem Motto "große Kürbisliebe" findest du hier: 

 

Montag: fraustillerbackt - Pumpkin Poke Cake

Dienstag: Herzstück - Kürbis-Kartoffelstampf

Mittwoch: das Backstübchen - Kürbis-Gugelhupf mit Schoko-Cheesecake Swirl

Donnerstag: Amandasliebe - Kürbis Linsensalat im Asia Style

Freitag: littlesweethings - Kürbis-Apfeltorte mit Schokolade und Nüssen

Samstag: Sahnewölkchen - Coffee Cake mit Kürbis und Ingwer-Karamell Soße

Sonntag: Keksstaub - schau morgen unbedingt vorbei!





 

Coffee Cake mit Kürbis und Ingwer-Karamell Soße

(20 cm Durchmesser)



Zutaten:


Kuchen: 

250 g Mehl

2 TL Backpulver

1/2 TL Natron

1 TL Zimt

1/4 TL Muskat

1/2 TL Nelken

1 Prise Salz

150 g Butter

210 g Zucker

3 Eier

1 TL Vanille-Extrakt

150 g Creme Fraiche

200 g Kürbispüree


Streusel:

80 g Mehl

60 g brauner Zucker

60 g Butter (zimmerwarm)

1/4 TL Ingwer

1 TL Zimt

1/4 TL Muskat

60 g gehackte Walnüsse


Ingwer-Karamell Soße:

100 ml Sahne

1 1/2 EL frischer Ingwer (ca. 15-20 g)

150 g Zucker

80 g kalte Butter (in Stücken)

 



Zubereitung:


Ofen auf 180 ° C vorheizen. Eine Springform mit Backpapier auslegen, die Ränder mit Butter einfetten und bemehlen. In einer kleinen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Gewürze und Salz mischen. Beiseite stellen. In einer Küchenmaschine Butter und Zucker für ca. 3 Minuten hell-cremig aufschlagen. Die Einer einzeln und nacheinander zufügen und für jeweils 30 Sekunden untermixen. Creme Fraiche, Vanille und Kürbispüree ebenfall hinzufügen und solange verrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Nun die Mehlmischung in mehreren Portionen kurz unterrühren. Beiseite stellen und die Streusel vorbereiten.


Hierfür Mehl, Zucker, Ingwer, Zimt und Muskat in einer Schüssel vermengen. Butter in Flocken dazugeben und vermengen, bis eine streuselartige Textur entstanden ist. Zuletzt die gehackten Walnüsse untermengen. Die Hälfte des Teiges in die vorbereitete Springform füllen. Hälfte der Streusel darauf geben und den restlichen Teig darauf verteilen. Glatt streichen und mit den übrigen Streuseln abschließen. Kuchen im vorgeheizten Ofen für ca. 70 Minuten backen. Wenn die Oberfläche des Kuchens zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken. Stäbchenprobe. Kuchen herausnehmen und auskühlen lassen.


Für die Ingwer-Karamell Soße die Sahne in einen kleinen Topf geben. Frischen Ingwer schälen und in die Sahne geben. Zum kochen bringen. Anschließend den Topf zur Seite ziehen und den Ingwer für 20 Minuten darin ziehen lassen. Sollte die Sahne nicht genügend Geschmack angenommen haben, den Ingwer einfach noch ein paar Minuten drin lassen. Währenddessen Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Vorsichtig verrühren, bis der Zucker vollständig geschmolzen ist. Die Butter Stück für Stück hinzufügen und gut verrühren. Nun die warme Sahne vorsichtig hinzugießen. Gut verrühren und abkühlen lassen. Über den Kuchen geben und zu jedem Stückchen noch eine extra Portion davon servieren.



Das schönste Wochenende für dich!

Liebst, Jasmin

Sonntag, 24. September 2017

Ein sehr feines und flottes Rezept für deinen Gaumen: Mandelkuchen mit Zimtcreme und karamellisierten Rotweinpflaumen! {Werbung}



Ich wage zu sagen, dass der Herbst da ist. Und nicht nur das. Ich bin überzeugt, dass er nun endgültig bleibt und sich von seiner schönsten Seite zeigen wird. Als bekennender Herbstfan bin ich schon seit Längerem auf der Suche nach einem herzerwärmenden Rezept. Süß, wohlschmeckend und mit vollem Geschmack der goldenen Jahreszeit. Genau das habe ich heute im Gepäck für dich. Es ist also Zeit etwas Grandioses zu essen und sich kulinarischen Wintervorrat anzufuttern.  Heute mit saftigem Mandelteig, einer wölkchenartigen Creme und karamellisierten Rotweinpflaumen. Eine Kombi, die zum Träumen einlädt. Was könnte da passender sein, um diese Leckerei zu präsentieren als meine neue Tortenplatte mitsamt Glasglocke, von ASA Selection? Bei uns war es Liebe auf den ersten Blick. Das puristische Design in Verbindung mit schlichter Eleganz und klaren Linien. Ganz nach meinem Geschmack. Passend dazu zwei süße Backformen, die sich nicht nur für kleine Küchlein wunderbar eignen. Am besten servierst du zu jedem Stück Mandelkuchen noch ein Löffelchen Creme und eine gute Portion Rotweinpflaumen, die du ganz praktisch darin servieren kannst.

 

Klare Formen und Farben. Dafür steht ASA Selection. Und genau darauf steh´ ich. Ganz nach dem Motto "klotzen, nicht kleckern" findest du bei dem aus Deutschland stammenden Unternehmen knüllermäßige Etageren und Tortenplatten. Macht sich sowas von hervorragend um deine Kaffeetafel mit den tollsten Kuchenkreationen zu schmücken, sowie zum Anrichten von anderen Köstlichkeiten. Oder einfach zum schön aussehen. Das können die feinen Tortenplatten nämlich auch verdammt gut. Solltest du immer noch nicht im ASA-Fieber sein, dann wirst du es spätestens beim Thema Qualität. Wunderbar stabil, festes Glas und super handlich. Dafür gleich noch ein extra Sternchen.

 

Dazu ein Kuchen, der davon die besten Punkte in sich vereint. Schlicht. Elegant. Zeitlos. Und natürlich fabelhaft lecker. Aber davon darfst du dich selbst überzeugen, denn hier kommt etwas für die Seele, fürs Herzchen und fürs Gemüt. So gut, dass ich unbedingt das Rezept mit dir teilen muss, was mich vor Freude im Dreieck springen lässt. Nun aber ohne Umwege zum Rezept, damit auch du dieses ganz bestimmte Herbstgefühl genießen kannst.






Mandelkuchen mit Zimtcreme und karamellisierten Rotweinpflaumen

(20 cm Durchmesser)


Zutaten: 

 

Teig:

150 g Butter

140 g Zucker

3 Eier

1 TL Zimt 

1/2 TL Kardamom

2 EL Amaretto

1 EL Honig

80 ml Milch

130 g Mehl

1 1/2 TL Backpulver

100 g gemahlene Mandeln


Creme:

 200 g Sahne

150 g Creme Fraiche

30 g Puderzucker

Mark von 1/2 Vanilleschote 

1 TL Zimt

 

Rotweinpflaumen:

400 g Pflaumen

1 EL Butter

2 EL brauner Zucker

Mark von 1/2 Vanilleschote

100 ml Rotwein


Zubereitung:


Ofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit Backpapier ausstatten. Die Ränder mit Butter einfetten und bemehlen.

In einer Schüssel Butter und Zucker hell-cremig aufschlagen. Die Eier trennen. Eigelb einzeln und nacheinander unterrühren. Gewürze, Amaretto und Honig ebenfalls hinzufügen und gut verrühren. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver und die Mandeln mischen. Abwechseln mit der Milch kurz unter die Buttermasse rühren. Eiweiß in einer fettfreien Schüssel steifschlagen. Das Eiweiß in mehreren Portionen vorsichtig unter den Teig heben. Diesen in die vorbereitete Springform füllen und für 50-55 Minuten backen. Zwischendurch wenn nötig mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Stäbchentest machen und vollständig abkühlen lassen.

 

In der Zwischenzeit die Rotweinpflaumen vorbereiten. Hierfür die Pflaumen putzen, abspülen, vierteln und entsteinen. Butter in einer Pfanne zum schmelzen bringen. Die Pflaumenspalten zufügen, mit Zucker bestreuen, Vanillemark zugeben und darin goldbraun karamellisieren lassen. Mit Rotwein ablöschen und für 5 Minuten köcheln lassen. Pfanne vom Herd nehmen und die Rotweinpflaumen in ein Sieb geben, den Saft auffangen und beiseite stellen. Pflaumen abkühlen lassen.

 

Für die Creme, Sahne aufschlagen. Creme Fraiche zusammen mit dem Puderzucker und der Vanille hinzugeben und cremig rühren. Auf dem Kuchen verteilen und mit Zimt bestreuen. Etwas Pflaumensoße auf die Creme geben und mit den Rotweinpflaumen belegen.


 

// Dieser Beitrag ist in Kooperation mit ASA Selection entstanden. Meine Meinung ist nicht käuflich und alle Gedanken  in diesem Beitrag sind zu 100 % meine eigenen.

 

Happy Herbst-baking!

Liebst, Jasmin

Samstag, 23. September 2017

Die große Herbstschlemmerei und dazu feinste Birnentarte mit Rosmarin und Honig


Du wirst mir sicherlich zustimmen, wenn ich sage "endlich wieder frische Birnen"! Es gibt wirklich keine andere Jahreszeit, in der ich mich so auf das regionale Obst und Gemüse freue, wie im Herbst. Ganz besonders auf die Birne. Was gibt es besseres als ihren süßen Geschmack und das herrliche Aroma, was sie in sich verbirgt? Heute gebe ich dir mit dieser Leckerei den vollen Birnenkick, denn momentan kann ich einfach nicht genug von ihr bekommen. Deshalb hab ich mich dazu entschlossen einen neuen Birnenkracher für dich zu kreieren. Ich kann dir sagen, das feine Birnchen ist einfach der perfekte Begleiter um den tollsten Geschmack dieser herbstlichen Tarte herauszubringen.

 

Der gesamte Geschmack der Saison hat sich in dieser Köstlichkeit vereint. Durch das Marzipan schmeckt es beinahe schon ein wenig weihnachtlich. Eindeutiger Pluspunkt. Zusammen mit dem Mandelmürbeteig verbreitet es ein unglauliches Aroma, welches sich perfekt an die Birne anpasst. Dazu noch der Geschmack von frischem Rosmarin und Honig. Schon ist die Kombi perfekt. Das Ergenis ist ein ultimativ wunderbares Gebäck mit einer buttrigen Kruste und süßen Früchtchen. Unendlich verknallert und ein absoluter Gewinn für deine Kaffeetafel. 

 

 

Mit dieser Traum-Tarte möchte ich ganz offiziell sagen: Hallo Herbst! Denn nicht ohne Grund ist diese Köstlichkeit mein erster Beitrag zum besten Blogevent der Saison. Zusammen mit 6 anderen Bloggermädels wurde in den letzten Wochen kräftig an einer virtuellen Herbstsause gebastelt. Das Ergebnis? In den folgenden 4 Wochen erwartet dich eine bunte Vielfalt an köstlichen Herbstleckerein, eine üppige Auswahl an Rezepten, voll mit Aromen und ein ganz bestimmtes Gefühl von Gemütlichkeit. Täglich gibt es eine dieser Kreationen auf einem unserer Blogs und jede Woche ein neues Thema, sodass du deinen kulinarischen Herbst optimal genießen kannst. Diese Woche sind wir mit der "kunterbunten Obstkiste" gestartet. Morgen gibt es auf dem Blog der lieben Veronique von Keksstaub das letzte Rezept dazu. Nun verrate ich dir aber die kommen Themen, wo du das gesammelte Kuchenglück finden kannst und zeige dir die Beiträge der ersten Woche:

 

25.09 - 01.10.: große Kürbisliebe

02.10 - 08.10.: herbstliche Goldstücke

09.10. - 15.10.: aus dem Gemüsegarten


Montag: fraustillerbackt - Apfelkuchen mit Mandel-Knusper

Dienstag: littlesweetthings - Apple Pie

Mittwoch: das Backstübchen - Galette mit Pflaumen, Mandelcreme und Hefeteig

Donnerstag: Amandasliebe - Apple Caramel Cheesecake

Freitag: Apfel in Vanillesahne mit karamellisierten Walnüssen

Samstag: Sahnewölkchen - Birnentarte mit Rosmarin und Honig

Sonntag: Keksstaub - schaut morgen unbedingt vorbei!

 

Du kannst natürlich auch mitmachen. Lass dich inspirieren, probier unsere Rezeptkreationen aus oder werd selbst kreativ und verzauber uns mit deinen schönsten Herbstglück. Ob süß oder herzhaft. Ganz nach deinem Geschmack. Nutze einfach bei Veröffentlichung in den sozialen Netzwerken #herbstschlemmerei und schon bist du dabei. Also mach es dir in den nächsten Wochen schön  und zelebriere gemeinsam mit uns den goldenen Herbst!





Birnentarte mit Rosmarin und Honig

(26 cm Durchmesser)



Zutaten:


Mandelmürbeteig:

125 g Butter

1/2 TL Salz

90 g Puderzucker

30 g gemahlene Mandeln

1 Ei

275 g Mehl

 

Belag:

100 g Marzipanrohmasse

3 Birnen

450 ml Wasser

200 g Zucker

1 Vanilleschote

3 Rosmarinzweige

20 g Butter

2 EL Honig


Zubereitung:


Für den Mürbeteig, Butter, Salz und Puderzucker in einer Küchenmaschine mit Knethaken etwas vermischen. Die gemahlenen Mandeln und das Ei untermischen. Zuletzt das Mehl dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den fertigen Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für 60 Minuten in den Kühlschrank geben.

 

In der Zwischenzeit Wasser, Zucker und Vanillemark in einen Topf geben und solange erwärmen, bis der Zucker aufgelöst ist. Birnen in Scheiben schneiden und in den Topf geben. Zum kochen bringen und für weitere 5 Minuten köcheln lassen. Die Birnenscheiben entfernen und leicht abkühlen lassen.

 

Ofen auf 180° C vorheizen. Eine Tarteform bereitstellen.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer leicht bemehlten Fläche etwas größer als die Tarteform ausrollen. In die Form geben, sodass der Rand leicht übersteht. Etwas in die Form drücken, den überstehenden Rand gerade abschneiden und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Marzipan grob raspeln und auf dem Mürbeteig verteilen. Die Birnenscheiben kreisförmig von Außen nach Innen arrangieren, sodass sie leicht überlappen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Rosmarin auf den Birnen verteilen. Für ca. 30 Minuten im vorgeheiztem Ofen backen. Die Teigkruste sollte eine schöne gold-braune Farbe annehmen. Mit 2 EL Honig beträufeln und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.



Liebst, Jasmin