Sonntag, 25. September 2016

Lieblingsrezept für verdammt leckeres Birne-Helene-Törtchen!


Birne und Schokolade haben sich verknallt, als gäbe es keinen Morgen mehr. Unter höchstem Risiko und mit halsbrecherischen Einsatz wurden die feinen Birnen frisch vom Nachbarn stibitzt. Schmecken nicht nur pur unwahrscheinlich lecker, sondern umso besser, wenn sie von Schokolade umhüllt werden. Na gut, sind wir ehrlich. Mit Schoki schmeckt sowieso alles besser. Aber zurück zum Thema. In diesem Törtchen werden die leckersten Herbstfrüchtchen auf perfekteste Weise verarbeitet. Überzeugt euch selbst.

 


Inspiriert zu dieser Köstlichkeit wurde ich durch ein unwiderstehliches Törtchen, welches ich im Louisencafe während meines Harzurlaubes probieren durfte. Mit diesem allerschönsten Örtchen in der Fußgängerzone von Wernigerode, war es Liebe auf den ersten Blick. Von außen wirkt es wie eines dieser alten englischen Cafe´s, frisch aus einem Jane Austen Roman entsprungen. Traumhaft. Spezialität des Hauses ist die Louisentorte. Die gute Luise ist eine traditionell köstliche Birnenart und bildet die Grundlage dieser köstlichen Komposition. Präsentiert wird sie dort umhüllt von leckerer Eierlikörsahne. Mein persönlicher Herzensbrecher kommt stattdessen mit schokoladigen Haselnuss-Biskuitböden daher. Dazwischen findet sich ein selbstgekochtes Birnenragout in einer Espresso-Schokoladenmousse. Und getoppt wird das Ganze von einer unwiderstehlichen Vanillemousse und einer Zimtglasur. Klingt himmlisch? Schmeckt auch so.


 

Leute, ohne übertreiben zu wollen, dieses zauberhafte Törtchen hat es mir so richtig angetan. Der Aufwand lohnt sich, ich sags euch! Beweis genug sind die Testesser, die mit leuchtenden Augen an der Kaffeetafel sitzen. Die Massen applaudieren. Und ihr seid so stolz auf euer Backwerk, dass ihr einfach nicht aufhören könnt zu schwärmen. Klingt dann ungefähr so: Der Boden ist soooo fluffig. Diese fantastische Mousse, habt ihr die schon probiert? Und der Boden. Ach das erwähnte ich schon? Also zack zack und ran an den Ofen, damit ihr auch im höchsten Törtchen-Genuss schwelgen könnt.



 

Birne-Helene-Törtchen

(20 cm Durchmesser)


Zutaten:

 

Böden:

3 Eier

1 Prise Salz

120 g Zucker

50 g gemahlene Haselnüsse

100 g Mehl

10 g Backkakao

1 1/2 gestrichene TL Backpulver

1 TL Zimt

50 g flüssige Butter

 

Birnenragout:

50 g Zucker

Mark von 1/2 Vanilleschote

220 g Birnenwürfel

10 ml Williamsbirnenbrand 


Schokoladen-Espresso-Mousse:

2 Blatt Gelantine

50 g Zartbitterkuvertüre

20 g Zucker

2 Eigelb

100 g Sahne

40 ml Espresso


Vanille-Mousse:

40 ml Milch

40 ml Sahne

Mark von 1/2 Vanilleschote

1 Eigelb

20 g Zucker

1 1/2 Blatt Gelantine

100 ml Sahne


Zimt-Glasur:

1 Blatt Gelantine

1/4 TL Zimtpulver

 

Zubereitung:

 

Ofen auf 160° C Umluft vorheizen. Zwei Springformen mit Backpapier auslegen.

Eier trennen. Eiweiß steif schlagen, dabei das Salz und nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Eigelbe unterrühren. Haselnüsse zusammen mit dem Mehl, Backkako, Backpulver und Zimt mischen. Die trockenen Zutaten vorsichtig unter die Ei-Masse heben. Flüssige Butter unterziehen. Teig zwischen den zwei Springformen aufteilen und im Ofen für 10-15 Minuten backen. Stäbchenprobe. Nach dem Backen für 15 Minuten in der Form auskühlen lassen. Form entfernen und Kuchen komplett auskühlen lassen.


Für das Birnenragout den Zucker mit 100 ml Wasser und dem Vanillemark aufkochen. Die Birnenwürfel dazugeben und bei mittlerer Temperatur weich garen. Die Garzeit hängt vom Reifegrad der Birne ab, deswegen zwischendurch probieren. Anschließend den Schnaps dazugeben und abkühlen lassen.


Inzwischen die Schokoladen-Mousse vorbereiten. Hierfür Gelantine 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Eigelb und Zucker dickcremig aufschlagen. Gelantine tropfnass in einen Topf geben, erwärmen und auflösen. 1 EL des Eigelbschaum unter die aufgelöste Gelantine rühren. Masse zurück zum Eischaum geben. Sahne steif schlagen. Ein drittel der Sahne unter die Kuvertüre heben und zusammen mit dem Espresso unter den Eigelbschaum rühren. Restliche Sahne unterheben. 


Die Birnen nun abseihen und den Fond auffangen. Ersten Biskuitboden in einen Tortenring einlegen und mit etwas Birnenfond bestreichen. Schokoladenmousse auf dem Biskuit verteilen. Abgetropften Birnenwürfel in die Mousse drücken. Nun den zweiten Boden auflegen und leicht ansrücken. Ebenfalls mit etwas Fond bestreichen. Kalt stellen.


Für die Vanillemousse die Gelantine in kaltem Wasser einweichen. Milch, Sahne und Mark der Vanilleschote aufkochen. In einer Schüssel das Eigelb mit dem Zucker verrühren und die heiße Flüssigkeit dazugeben. Kurz verrühren und alles zurück in den Topf geben. Unter ständigem Rühren leicht andicken lassen. Vom Herd nehmen und die ausgedrückte Gelantine darin auflösen. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Sahne steif schlagen und unter die Vanille-Masse heben. Auf den zweiten Biskuitboden geben und für mindestens eine Stunde abkühlen lassen.

 

Gelantine einweichen, um die Glasur herzustellen. 80 ml Birnenfond abmessen. 3 EL davon abnehmen, erwärmen und die Gelantine darin auflösen. Mit dem restlichen Fond vermischen und den Zimt unterrühren. Fond auf die festgewordene Vanillemousse geben und Torte nochmals 4 Stunden kaltstellen.

 


Happy baking, ihr Lieben!

Sonntag, 18. September 2016

Rezept für obersaftiges Bananen-Walnuss-Brot


Warum findet man hier eigentlich noch kein Rezept für Bananenbrot? Dabei liebäugeln wir beide ja schon eine ganze Weile miteinander, das Bananenbrot und ich. Bisher hat es nie den Weg in den Ofen gefunden, doch so ein ordentliches Bananenbrot darf im Herbst einfach nicht fehlen. Widerstand zwecklos. Also wurde der lang ersehnte Geschmackstraum endlich in die Tat umgesetzt und das heimische Wohnzimmer mit bananingen Kuchenduft erfüllt. Und ich kann euch sagen, es war so unendlich viel besser, als ich es mir in meinem Köpfchen ausgemalt habe. So saftig, dass ich mich am liebsten den ganzen Tag davon ernähren würde.



  

In der Sonne des Ofens nehmen die superreifen Bananen ein Teigbad und machen das Bananenbrot zusammen mit den Walnüssen auch noch zum gesunden Leckerbissen. Für den Sommer hat es sich langsam ausgestrahlt, aber nicht für dich mein kleiner Bananenbrotkuchen. Was ist es denn nun? Mehr Brot, mehr Kuchen? Wem interessierts, wahnsinnig lecker isses. Der neue Liebling im Haus! Schmeckt nicht nur pur zum Käffchen ganz hervorragend. Einfach die Scheiben im Toaster rösten und mit Nutella oder Erdnussbutter bestreichen. Ich sags euch, mehr geht nicht. Wie esst ihr euer Bananenbrot am liebsten?


 

Bananenbrot

(Kastenform ca. 20 x 10 cm)


Zutaten:

 

240 g Mehl

1 TL Natron

1 Prise Salz

1 TL Zimt

50 g Walnüsse

120 g brauner Zucker

120 g Butter (weich)

2 Eier

4 Bananen (ca. 450 g)

 

Zubereitung:


Ofen auf 170° C Umluft vorheizen. Die Ränder der Backform mit Butter einfetten. Die Seiten leicht bemehlen und den Boden mit Backpapier auslegen. 

Mehl, Natron, Salz und Zimt in einer Schüssel vermengen und beiseite stellen. Walnüsse grob hacken. In einer separaten Schüssel den Zucker zusammen mit der Butter ca. 3 Minuten schaumig schlagen. Eier nacheinander zugeben und für jeweils 30 Sekunden unterrühren. Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit dem trockenen Zutaten zu der Butter-Mischung geben und zu einem glatten Teig verrühren. Die Walnüsse mit einem Löffel unterheben.


Teig gleichmäßig in die Form gießen und gut verteilen. Für 40-45 Minuten backen. Stäbchenprobe. Das Bananenbrot anchließend herausnehmen und für 15 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann aus der Form lösen, indem ihr es auf ein Kuchengitter stürzt und komplett auskühlen lassen. 



Habt den schönsten und faulsten Sonntag, ihr Lieben! Vielleicht mit einem Stück Bananenbrot?


Mittwoch, 14. September 2016

Herbstliches Quinoa mit Walnüssen und Zimtbirnen {Reklame}

 

Neben all der Törtchen- und Kuchenliebelei bin ich ein unheimlich großer Fan von gesunden Frühstücksideen. Umso größer war die Freude, als ich die aktuelle Degustabox öffnete und mir der Quinoa von Seeberger in die Händchen fiel. Quinoa muss nicht immer herzhaft. Bei mir findet ihr die süße Herbstvariante, die wunderbar zum leicht nussigen Aroma des Quinoa passt. In Ahornsirup geschwenkte Walnüsse und feinste Zimtbirnen geben dir schon am frühen Morgen ein wärmendes Gefühl und garantieren einen entspannten Start in den Tag. Yay!



 

Was ist das denn schon wieder für ein Superfood? Quinoa ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt und stammt aus Südamerika. Die Samen gehören zur selben Pflanzenfamilie wie Spinat oder Rote Beete. Dann muss das Zeug ja wohl gesund sein. Es enthält außerdem wichtige Nährstoffe und verfügt über einen hohen Eisen-, Magnesium- sowie Eiweißgehalt. Außerdem wirken Quinoa-Samen besonders sättigend. Einfach umwerfend, was der so zu bieten hat. Nun aber Zeit mit dem Lieblings-Quinoa aufs Sofa zu hechten und den Rest des Tages glücklich zu sein.




Quinoa mit Walnüssen und Zimtbirnen

(für 2 Portionen)


Zutaten:


Quiona:

150 g Quiona

300 ml Milch

1 EL Ahornsirup (oder Honig)

1 TL Zimt


Belag:

1 Birne

1 handvoll Walnüsse

1 TL Butter

1/4 TL Zimt

1/4 TL Kardamon

2 EL Ahornsirup


Zubereitung:


Den Quinoa in einem Sieb gründlich mit Wasser abspülen, um die Bitterstoffe zu entfernen. Quinoa und Milch in einen Topf geben und zusammen mit dem Aornsirup und Zimt unter rühren aufkochen lassen. Hitze reduzieren und solange köcheln lassen, bis sich der Quinoa mit der Milch vollgesogen hat. Das dauert ca. 5-10 Minuten.


In der Zwischenzeit die Birne in Spalten schneiden. Butter in einer Pfanne zum schmelzen bringen. Birnenspalten in die Pfanne legen und Zimt, Kardamon und den Ahornsirup darüber geben. Walnüsse nun ebenfalls zufügen. Das ganze für ca. 3 Minuten leicht braten.


Quinoa in zwei Schüsseln füllen. Mit Birnenspalten und Walnüssen dekorieren und am besten gleich warm genießen. Was war das einfach, oder?



Habt es fein, es ist Sonntag!

 

// Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Degustabox entstanden. Meine Meinung und alle Gedanken in diesem Beitrag sind zu 100 % meine eigenen.

Sonntag, 11. September 2016

Everybody´s Darling: Pflaumenkuchen mit Zimtstreusel

 

Für mich kann der Herbst mit seinen schillernden Farben ja gar nicht schnell genug kommen. Oder? Irgendwie wirkt auf einmal alles viel gemütlicher. Die Tage werden grauer und kürzer, es wird kühler draußen und die hübschesten Mäntel werden wieder aus dem heimischen Schrank geholt. Lange Spaziergänge durch den Wald und wo man auch hinsieht, Blätter in den schönsten Farben und Formen. Im Anschluss kuschelt man sich bei Kerzenschimmer und einer dampfenden Tasse Tee auf die Couch und zelebriert das schöne Leben.




Im goldenen Herbst finden sich nun wieder die ersten reifen Pfläumchen auf den Bäumen. Die müssen natürlich fix verarbeitet werden. Am liebsten zu einem absoluten Klassiker, der allein schon durch seinen betörenden Duft Kindheitserinnerungen wieder aufleben lässt. Knuspriger Mürbeteig, auf dem sich cremiger Vanillepudding und feinste Pfläumchen tummeln. Getoppt wird das Ganze durch herbstliche Zimtstreusel. Rein in den Ofen und nur wenig später schwängert der himmlische Duft vom Zimt die Küche. Hui! Bevor ich mich vergesse, kommt hier das tolle Rezeptchen und dann lasst uns schlemmen bis der Arzt kommt.




Pflaumenkuchen mit Zimtstreusel

(26 cm Durchmesser)


Zutaten:


Mürbeteig:

200 g Mehl

1 Ei

1/2 Pck. Backpulver

80 g Zucker

100 g Butter

1 Prise Salz


Pudding:

1 Pck. Pudding Pulver (Vanille)

500 ml Milch

2 EL Zucker


Zimtstreusel:

150 g Mehl

100 g Butter (Zimmertemperatur)

80 g Zucker

1 TL Zimt


Extra:

500 g Pflaumen


Zubereitung:


Alle Zutaten für den Mürbeiteig nacheinander in eine Schüssel geben und vermischen. Mit den Händen oder einem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Falls der Teig zu klebrig ist, einfach noch etwas Mehl zugeben. Mürbeteig in Frischhaltefolie einwickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.


Backofen auf 180° C vorheizen.

In der Zwischenzeit den Pudding nach Packungsanweisung zubereiten und beiseite stellen. Pflaumen waschen, entsteinen und in Spalten schneiden. Nun die Springform mit etwas Butter ausfetten und mit Mehl oder Grieß bestreuen. Mürbeteig auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen und in die Springform legen. Etwas festdrücken und einen kleinen Rand hochziehen. Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Den Pudding auf den Boden gießen und die Pflaumenspalten darauf gleichmäßig verteilen.


Für die Streusel alle Zutaten mit den Händen verkneten und anschließend großzügig über den Pflaumen verteilen. Kuchen für ca. 35 Minuten backen, bis die Oberfläche schön goldgelb ist. Stäbchenprobe. Kuchen komplett auskühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und genießen.

 

Viel Spaß beim Nachbacken!




Liebster Award? Was ist das denn schon wieder? Ganz einfach. Beim Liebster Award geht es darum neue Blogs kennenzulernen und vielleicht auch etwas mehr über die Person hinter dem Blog zu erfahren. Dank der lieben Laura von "Glück ist backbar" darf ich nun 11 Fragen dazu beantworten. Na dann mal los.


1. Seit wann bloggst du?


Meinen Blog gibt es seit dem 28. Dezember 2015, was auch der Tag war, an dem mein erster Post online ging. Nach den Weihnachtsfeiertagen war die Versuchung einfach zu groß die freie Zeit zu nutzen. Und schwupp, ein wenig rumgebastelt und da war er. 


2. Was war dein Schlüsselerlebnis, das dich zum Bloggen inspiriert hat?


Schon seit Jahren backe ich jede Woche und habe irgendwann angefangen auch Fotos davon zu machen. Im Internet habe ich dann die Welt der Foodblogger entdeckt und bin auf einen Blog gestoßen, der mich absolut fasziniert hat. "Sarahs Torten und Cupcakes" war der erste Blog den ich gelesen habe und umso mehr ich sah, umso mehr festigte sich ein Gedanke in meinem Kopf: Das brauchst du auch! 


3. Wie oft bloggst du?


Ein bis zweimal die Woche stelle ich Rezepte über die süßen Seiten des Lebens online. 


4. Für wen bäckst oder kochst du am liebsten?


Ich freue mich jedes Mal, wenn ich die Möglichkeit habe mich in die Küche zu stellen und für jemanden zu backen. Von daher gibt es niemand Bestimmten, für den ich am liebsten backe. Am meisten bekommt jedoch meine Familie von meinem süßen Backwerk zu sehen. Auch meine Nachbarn, Freunde und Kollegen/ Mitschüler kommen regelmäßig in den Genuss von süßen Sachen.


5. Welches Gericht klappt bei dir einfach nie?


Ganz klar. Rote Beete-Suppe. Die schmeckt genauso furchtbar, wie sie aussieht, nachdem ich sie fertiggestellt habe. Da möchte sich auch keiner eine Anstandsportion genehmigen. Möchte ich wirklich niemanden zumuten:D.


6. Welches Adjektiv beschreibt deinen Blog am Besten?


vielfältig.


7. Was war bisher dein größtes Erfolgserlebnis beim Backen oder Kochen?


Das war mein erster bezahlter Auftrag im privaten Bereich. Bestellt wurde eine Marzipan-Mohn Torte. Maximale Aufregung. Nach zahlreichen Stündchen war sie endlich fertig und sah wundervoll aus. Nachdem dann noch das positive Feedback kam, war ich hin und weg.


8. Was ist deine Spezialität?


Eindeutig meine Mango-Quark Torte. Einfach zuzubereiten, aber macht mächtig was her. Das Törtchen backe ich jedes Mal, wenn eine Feier oder ähnliches stattfindet. Wirklich ein Kracher auf dem Teller.


9. Besuchst du häufig andere Foodblogs?


Jeden Sonntag nehme ich mir die Zeit und stöbere durch unzählige Foodblogs. Dabei habe ich feste Blogs, die ich wirklich regelmäßig besuche. Dazu zählen z.B. Törtchenzeit, Maras Wunderland, Klitzeklein oder auch der Backbube.


10. Woher nimmst du die Inspiration für deine Rezepte?


Ganz viel Inspiration nehme ich aus eben genannten Foodblogs und den Bildern anderer Foodblogger, die mit viel Leidenschaft bei der Sache sind. Pinterest und Instagram sind da natürlich auch gold wert. Ansonsten habe ich immer ein kleines Buch dabei, in welches ich viele Notizen schreibe und Skizzen zeichne, wenn mir mal wieder die tollsten Ideen durchs Köpfchen schießen.


11. Was sind die Pläne für deinen Blog in der Zukunft?


Mein SahneWölkchen soll in erster Linie ein Hobby bleiben, mit dem ich andere Leute inspirieren und zum Nachbacken bewegen kann. Ich hoffe mit der Zeit immer mehr Menschen erreichen zu können, die viel Freude an meinen süßen Rezeptchen haben. Irgendwann auf einer Stufe zu stehen mit den großen Foodbloggern, die ich so bewundere, wäre natürlich fantastisch.

Donnerstag, 8. September 2016

Es herbstelt! Rezeptchen für Pflaumen-Crumble mit Zimt.

 

Nachdem bereits gefühlte zehn Kilo pur vernascht wurden, hat nun endlich das erste Pfläumchenrezept seinen Weg zu SahneWölkchen gefunden. Und das Timing hätte nicht besser sein können. Denn dicke Regentropfen haben am Wochenende erste Herbststimmung aufgebracht und graue schlecht-Wetter-Tage überleb ich ja nur mit Crumble und viel Zimt. 




Im Herbst verspüre ich ja oft den Drang, mich nach einem langen Arbeitstag, mit einer heißen Tasse frisch gebrühten Tee und einem warmen Stück Kuchen aus dem Ofen zu wärmen. Hand aufs Herz, leider fehlt meistens die Lust Zeit, sich nach Feierabend noch in die Küche zu stellen und etwas aufwändiges zu zaubern. Mit meinem absoluten Lieblings-Crumble bietet sich allerdings die perfekte Variante, um sich Nachmittags noch ruck-zuck eine Kleinigkeit zu gönnen. Da bin ich hin und weg.




Der Duft nach Zimt und Pflaume erfüllt den ganzen Raum und lässt einen förmlich dahinschmelzen. Bei Zimt kann es mir nie genug sein und zur rauen Herbstzeit kann es ruhig ein wenig mehr davon geben. Also immer rein damit. Die wenigen Minuten, die der kleine Crumble im Ofen verbringt, erfordern das höchste Maß an Selbstbeherrschung, das man aufbringen kann. Wie gerne würde man einfach die Ofentür öffnen und probenaschen, aber das Warten lohnt sich. Somit beste Grüße von dem letzten Stück Crumble auf meinem Schoß.




Pflaumen Crumble 

(für 6 Stück)


Zutaten:


200 g Pflaumen

1 EL Zitronensaft

1 EL Zucker

80 g Mehl

50 g Haselnüsse

50 g Haferflocken

50 g brauner Zucker

80 g Butter (Zimmertemperatur)

1 TL Zimt

 

Zubereitung:

 

Ofen auf 180° C vorheizen. Tarteletteförmchen (10 cm Durchmesser) leicht mit Butter einfetten.

Pflaumen waschen, entsteinen und in Spalten schneiden. In einer Schüssel mit dem Zitronensaft und Zucker mischen. Für die Streusel die restlichen Zutaten verkneten. Pflaumenspalten in die Förmchen legen und die Streusel großzügig darauf verteilen. Im Ofen für ca. 20 Minuten backen. Warm genießen und am besten noch eine große Kugel Vanilleeis darauf platzieren.



Habt es fein, ihr Lieben!

Sonntag, 4. September 2016

Rezept für Lieblings-Quarkkuchen mit Nektarinen


Unterschätze niemals einen Quarkkuchen, schon gar nicht wenn er Nektarinen in sich versteckt. Es muss nämlich nicht immer das aufwändigste Törtchen sein, um die Liebsten zu begeistern. Oft sind es die einfachsten Rezepte, die nicht nur wunderbar schmecken, sondern auch noch ruck-zuck zubereitet sind. Ohne viel Gefummel. Ohne viel Zutaten. Da weiß man gar nicht was schneller geht, das Backen oder das Verputzen. Ich muss ja gestehen, schon als Kind konnte ich meine Fingerchen einfach nicht von ihm lassen. Da konnten die anderen Kuchen auf der Kaffeetafel noch so fantastisch aussehen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Aus diesem Grund darf ich euch das feine Rezeptchen natürlich nicht vorenthalten.




Früher hat meine Mama diesen Kuchen gebacken. Heute bin ich es, die die feinen Zutaten zusammenrührt, um den leckersten Quarkkuchen endlich in den Ofen schieben zu können. Durch die Nektarinen bekommt er neben seiner wunderbar cremigen Konsistenz noch eine fruchtige Note. Die Mischung machts. Und die ersten Herbstfarben dürfen sich auch schon zeigen. Auch wurde in ihm ein Quark-Öl-Teig verarbeitet. Sooo lecker und auf schnellstem Wege herzustellen. Die wunderbarste Versuchung seitdem es Quarkkuchen gibt und immer ganz oben auf der Speiseliste. So nun aber ohne Zwischenstopp zum Rezept.



Quarkkuchen mit Nektarinen

(26 cm Durchmesser)

Zutaten:


Quark-Öl Teig:

100 g Quark

4 EL Öl

4 EL Milch

20 g Zucker

1 TL Vanillezucker

1 Prise Salz

200 g Mehl

1/2 Pck. Backpulver

2 EL Paniermehl


Quarkmasse:

800 g Quark

200 g Zucker

30 g Mehl + 2 EL

125 g weiche Butter

3 Eier

4 Nektarinen


Zubereitung:


Ofen auf 160° C vorheizen. Eine Springform mit Butter einfetten und leicht bemehlen.

Quark, Öl, Milch, Zucker, Vanillezucker und Salz mit dem Schneebesen verrühren. Mehl und Backpulver mischen und mit dem Knethaken kurz unterrühren. Masse anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig in der vorbereiteten Springform auslegen und leicht andrücken. Mit Paniermehl bestreuen und beiseite stellen.


Inzwischen für die Quarkmasse den Quark, Zucker, 30 g Mehl und Butter verrühren. Eier zugeben und alles zu einer Creme rühren. Nektarinen in Spalten schneiden und in 2 EL Mehl schwenken, damit sie sich nicht am Boden festsetzen. Die Nektarinen unter die Quarkmasse heben. Fertige Masse über den Quark-Öl-Teig gießen und glatt streichen. Im Ofen für 70 Minuten backen. Stäbchenprobe. Ofen ausmachen und Kuchen noch 10 Minuten in der Nachwärme stehen lassen. Kuchen herausholen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Aus der Form lösen und vor dem Servieren optional mit Puderzucker bestreuen und Vanillesoße dazu reichen.



Habt einen wundervollen Tag, ihr Lieben!