Sonntag, 26. Juni 2016

Erdbeerheaven mit der oberleckersten Erdbeer-Charlotte


Heute wird wie versprochen die Erdbeersaison bei SahneWölkchen eingeläutet. Bei unserem Obsthändler glänzen diese kleinen Früchtchen bereits mit zuckersüßem Geschmack und leuchtendem Rot. Wie soll man da schon widerstehen? Was gibt es auch besseres, als sich den Sommer mit einer großen Portion Erdbeeren nach Hause zu holen. Doch auf einmal steht einem dieses unbegrenzte Feld der Erdbeerverarbeitung zur Verfügung. Die ganze Palette sozusagen. Tartes, Cupcakes, Biskuitrollen...Die Probleme eines Foodbloggers sind nicht zu unterschätzen.



Begrüßen wir die Erdbeeren also verdient mit einem richtigen Wow-Rezept. Das süße Glück hört auf den Namen Charlotte, Erdbeer-Charlotte. Einfach umwerfend, sowohl geschmacklich, als auch optisch. Wunderschön mit den feinsten Löffelbiskuits umkleidet kommt sie daher. Fast zu schön zum essen, aber nur fast versteht sich. Durch die vielen Erdbeeren verzaubert sie mit einer so unwiderstehlich fruchtigen Note, dass man vor Glück im Dreieck springen möchte. So cremig und leicht, dass einem die Creme förmlich auf der Zunge zerfließt. Da bleibt auch genügend Platz für ein drittes oder viertes Stückchen. Von den knusprigen Löffelbiskuits will ich gar nicht erst anfangen. Die eignen sich übrigens auch super so zum verputzen. Ruck zuck gemacht und der Ofen bleibt auch kalt. Besser gehts doch nicht. Geht doch. Denn diese kleine Charlotte ist auch noch gesund. Ich meine bei den vielen Erdbeeren, hallooo. Abgesehen von dem kleinen Klecks Sahne ist das doch das reinste Diät-Törtchen. Man muss nur ganz fest dran glauben.




Schon ewig wollte ich mich an diesem Wundertörtchen probieren, welches in allen möglichen Formen glänzt. Doch der Gedanke hat lange gebraucht, um von meinem Köpfchen in die Springform zu wandern. Anfangs war ich noch ein wenig in Sorge, dass das doch niemals halten kann und mir die Löffelbiskuits einfach von der Seite plumpsen. Doch ich wurde eines besseren belehrt. Hält doch. Kann ich aus erster Hand berichten. Die einzige Herausforderung ist, die Erdbeeren nicht schon aufzuessen bevor sie aus dem Ofen kommen. Aber ein bisschen naschen geht bekanntlich immer. Also ran an die Erdbeeren, es lohnt sich!



Erdbeer-Charlotte

(20 cm Springform)


Zutaten:


100 g weiße Schokolade

8 Blatt Gelantine

100 g Zucker

500 g Erdbeeren

200 g Sahne

150 g griechischer Joghurt

ca. 20 Löffelbiskuits



Zubereitung:


Schokolade über einem Wasserbad bei mittlerer Temperatur schmelzen. Immer 1/4 vom Löffelbiskuit abschneiden. Die Lange Seite ca. bis zur Hälfte in die weiße Schokolade tauchen. Zum Abtropfen auf ein Kuchengitter legen und die Schokolade fest werden lassen.


Die Gelantine ca. 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Den Zucker mit 100 ml Wasser aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und zum Kühlen beiseite stellen. 100 g Erdbeeren zur Seite legen und die übrigen 400 g mit dem Stabmixer glatt pürieren. Den Zuckersirup zu der Erdbeermasse geben und gut verrühren. Die eingeweichte Gelantine nun tropfnass in einen Topf geben und bei niedriger Temperatur auflösen. 2 - 4 EL der Erdbeermasse zugeben und unterrühren. Die Gelantinemasse zu der Erdbeermasse geben und zügig unterrühren. Die Erdbeermasse kalt stellen und in der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen. Erst den griechischen Joghurt, dann die Sahne vorsichtig unter die Erdbeermasse heben.


Die vorbereiteten Löffelbiskuits mit der Zuckerseite nach Außen nebeneinander an den Rand einer Springform oder einen Tortenring stellen. Die Creme einfüllen und für ca. 4 Stunden kalt stellen. Nach dem Kühlen mit den restlichen Erdbeeren garnieren.



Happy baking, ihr Lieben!

Sonntag, 19. Juni 2016

Himbeerträumchen - Himbeer-Mousse mit griechischem Joghurt und weißer Schokolade



Wenn der Sommer in den Startlöchern steht und keine Wünsche offen lässt, dann ist die Rede von? Beerenzeit! Blaubeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Erdbeeren...Genau nach meinem Geschmack. Doch bevor sich die lang ersehnten Erdbeerchen auch endlich auf dem Blog tummeln, gibt es heute noch einmal feinste Himbeeren. Dazu passend habe ich euch ein wenig Urlaubsstimmung im Glas vorbereitet. Für alle, die nicht gerade bei lauschigen 35° C am Strand liegen.





Die Sommerliebe ist jedes Jahr ganz groß. Laue Sommerabende, die man mit den Liebsten und einem Gläschen Wein draußen verbringt, der Duft nach dem Sommerregen oder entspannte Tage am See. Und die Grillerei natürlich nicht vergessen. Sommer, genau so mag ich dich!



Ein sommerliches, leichtes Dessert soll es also sein. Leicht zuzubereiten, herrlich erfrischend und absolut unwiderstehlich. Man stelle sich vor, ein Traum aus zarter Creme und frischen Himbeeren, dazu eine Portion griechischer Joghurt und feine weiße Schokolade. Was könnte besser zusammenpassen. Die Kombination von Himbeeren und weißer Schokolade macht direkt Lust auf Sommer und kann frisch aus dem Kühlschrank genossen werden. Der perfekte Abschluss nach einem lecker Grillerchen. So fühlt sich der Sommer an!



Himbeer-Mousse mit weißer Schokolade

(für 4 Gläser)


Zutaten:


Mousse:

5 Blatt Gelantine

300 g TK Beeren

110 g Zucker

250 g Sahne

2 Eiweiß


Topping:

300 g griechischer Joghurt

1 EL Vanillezucker


Deko:

12 frische Himbeeren

30 g weiße Schokolade (gehackt)


Zubereitung:


Für die Mousse, Gelantine in kaltem Wasser ca. 5 Minuten lang einweichen. In der Zwischenzeit die TK Beeren zusammen mit 60 g Zucker und 3 EL Wasser in einen Topf geben. Kurz aufkochen lassen. Die Mischung anschließend gründlich pürieren und die ausgedrückte Gelantine unter Rühren darin auflösen. Die Beeren-Mischung durch ein Sieb streichen und zum abkühlen in den Kühlschrank geben. Nun die Sahne steif schlagen. Wenn das Püree zu gelieren beginnt, die Sahne vorsichtig unterheben. Eiweiß steif schlagen und dabei die restlichen 50 g Zucker einrieseln lassen. Eischnee ebenfalls unter das Püree ziehen. Die fertige Mousse in 4 Gläser verteilen. Bei mir blieb noch ein Rest übrig, denn kann man ruhigen Gewissens auch so aus der Schüssel löffeln.


Griechischen Joghurt mit dem Vanillezucker verrühren. Gleichmäßig auf die 4 Gläser geben und das Ganze für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Kurz vor dem Servieren die gehackte Schokolade zusammen mit den Himbeeren auf die Mousse geben.



Genießt den feinen Sonntag, ihr Lieben!

Mittwoch, 15. Juni 2016

Pink Smoothie Bowl - gesundes Frühstückchen Klappe die Zweite


Bei diesem wahrhaft schönen Sommerwetter kann man bereits beim Frühstück eine kleine Abkühlung vertragen. So ein Eisbecher ist vielleicht nicht das, was man als besonders vorbildlich betrachten würde. Obwohl? Eiskalt darf es trotzdem sein. Ich habe hier eine wunderbare Frühstücksidee, die dem ziemlich nahe kommt. Die Smoothie Bowl. Sie ist letztendlich nichts anderes als ein Smoothie, der dicker ist als normal und sich in einer Schüssel befindet. Ein Smoothie zum löffeln sozusagen.Wahnsinns Erklärung oder?  Die frechen Früchtchen aus dem Tiefkühler geben dem Ganzen eine Konsistenz von lecker Eis und die Smoothie Bowl ist zudem noch wahnsinnig gesund. Pures Frühstücksglück!

 

Wie bei meinem Porridge, könnt ihr euch nach Lust und Laune austoben und jede Frucht die euch gefällt zufügen. Dadurch entstehen so unendlich viele farbenfrohe Kombinationen, Sommerfeeling garantiert. Bei dem köstlichen Topping sind euch ebenfalls keine Grenzen gesetzt, sodass ihr eure eigene Schale krativ gestalten könnt. Beeren, Bananenscheiben, Kokosflocken, Nüsse, Chiasamen und und und. Die vielen leuchtenden Farben, der fruchtige Geschmack...An heißen Sommertagen gibt es nichts besseres!

 




Pink Smoothie Bowl

(für 1 Portion)


Zutaten:


250 g TK-Beeren

1 Banane

250 ml Milch

1 TL Chia-Samen

1 TL Honig (optional)


Zubereitung:


Alle Zutaten zusammen mit der Milch in einen Blender geben und ordentlich mixen, sodass eine dick cremige Masse entsteht. In eine Schüssel umfüllen und mit euren Lieblingszutaten dekorieren. Fertig!

 


 Lasst es euch gut gehen!

 

Sonntag, 12. Juni 2016

Große Porridge Liebelei & Porridge Grundrezept


Der Porridge Trend ist mittlerweile kaum noch zu stoppen. Wer mir auf Instagram folgt, sollte bereits gemerkt haben, dass das süße Frühstsückchen bei mir öfter auf dem Teller landet. Denn gerade am frühen Morgen gibt es doch nichts besseres als ein warmes Frühstück um gut in den Tag zu kommen. Zudem ist es mit einem ganzen Haufen an guten Zutaten noch super gesund, sättigend und wahnsinnig schnell zuzubereiten. Ein Pluspunkt für alle Morgenmuffel und das beste Mittel gegen einen hektischen Morgen. Einfach rein in den Topf und quellen lassen. Arbeitsaufwand gleich null.


Aber sind wir doch mal ehrlich, letztendlich ist das nichts anderes als die altbekannte Hafermatsche. Jawoll, aber wie man weiß schafft es ja Pinterest und Co. einem so etwas mit Bildchen schmackhaft zu machen. Und das ist es auch. Indianerehrenwort! Klingt langweilig? Pustekuchen. Es gibt so unendlich viele Möglichkeiten der Zubereitung, ganz nach eurem Sinn. Von Bratapfel-, bis zu Hot Chocolate Porridge sind da keine Grenzen gesetzt. Heute werde ich euch mein Grundrezept verraten. Tobt euch aus!


Porridge Grundrezept

(für 1 Portion)


Zutaten:

50 g Haferflocken
150 ml Milch
100 ml Wasser
1 EL Honig (optional)
1/2 Banane
Topping nach Wahl

Zubereitung:

Banane mit einer Gabel zerdrücken. Haferflocken, Milch und Wasser in einem Topf kurz aufkochen lassen. Unter gelegentlichem Rühren ca. 3-5 Minuten köcheln lassen, je nach gewünschter Konsistenz. Sollte es euch zu fest oder zu flüssig sein, dann einfach noch ein wenig mehr Flüssigkeit bzw. Haferflocken zugeben. Anschließend den Topf vom Herd ziehen, das Porridge mit der zerdrückten Banane vermengen und umfüllen. Nun gebt ihr noch eure Lieblingszutaten drauf und fertig. Entweder sofort genießen oder etwas abkühlen lassen, in eine Dose oder ein zuschraubbares Glas geben und mit auf Arbeit nehmen.

Hier noch ein paar Anregungen für das Topping:

- verschiedene Beeren (Goji Beeren, Maulbeeren)
- alle Arten von Nüssen (Walnüsse, Paranüsse, Pekanüsse, Haselnüsse)
- selbstgemachtes Granola
- verschiedenes Obst (Banane, Blaubeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Apfelstücke, Kiwi, Mango)
- zerkleinerte Kekse oder Schokostücke
- Leinsamen, Chiasamen
- Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne
- getrocknete Cranberrys, Datteln, Softaprikosen
- Ahornsirup
- heiße Kirschen
- Kokosflocken
- Zimt


Viel Spaß beim Experimentieren!

Sonntag, 5. Juni 2016

Wunderschönstes Brownie-Blaubeer-Törtchen


Ich befinde mich immer noch im Schokoladenglück, ohja. Man sollte meinen, dass die Portion Blueberry Brownies vorige Woche gereicht hätte. Aber nein, mein Köpflein kreischt immer noch wie verrückt "Schokolade" und verlangt nach diesem himmlischen Brownieteig. Da hab ich ihn einfach null-komma-nix in diesem Brownie-Blaubeer-Bömbchen Törtchen versteckt. Großer Applaus an dich, mein kleines Törtchen!



Der ultimative Schokoladenteig. Vollgestopft mit Schoki, mehr geht nicht. Ich wusste gar nicht wie viel Kalorien in so einen Kuchen passen. Naja, was solls. Deswegen konzentriere man sich jetzt bitte auf die Blaubeeren. Die sind ja gesund. Das ist dann plus-minus-null. Dazu eine herrliche Frischkäse-Creme, frische Blaubeeren und Schokoladen-Ganache on top. Das ganze gebettet zwischen dem allerschönsten Flieder. Sonst hat er eigentlich keine Funktion. Aber schön reicht doch vollkommen aus.


Da gibt es heute auch nichts weiter zu sagen. Manchmal drücken die feinen Bildchen viel mehr aus als jedes große Wort. Also fliegt ruhig noch eine Runde im Schokoladenhimmel, während ich mich weiter Frage, warum ich nicht schon viel eher auf die Idee gekommen bin lecker Brownieteig in ein Törtchen zu verfrachten.


Brownie-Blaubeer-Törtchen

(20 cm Durchmesser)


Zutaten:

Boden:
400 g Zartbitterschokolade
300 g Butter
50 g Zucker
1 TL Vanille-Extrakt
6 Eier
150 g Mehl
20 g Kakaopulver
1 Prise Salz

Frosting:
100 g Butter
50 g Puderzucker
400 g Frischkäse
1 Vanilleschote
300 g Sahne
1 Pck. Sahnesteif

Ganache:
75 g Zartbitterschokolade
50 ml Sahne
1 EL Butter

Extra:
300 g frische Blaubeeren

Zubereitung:

Ofen auf 180° C vorheizen. 3 Springformen mit Backpapier auslegen.
Für die Böden die Schokolade zusammen mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen. Anschließend auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Zucker, Vanille-Extrakt und die Eier schaumig schlagen. Dabei ein Ei nach dem Anderen zugeben. In einer seperaten Schüssel Mehl, Kakaopulver und Salz mischen. Zu der Eimischung geben und kurz unterrühren. Die geschmolzene Schokolade zugeben und gut verrühren. Den Teig zwischen den 3 Springformen aufteilen und für 15-20 Minuten backen. Stäbchenprobe. Der Teig wirkt sehr fest, ist aber in der Mitte noch wunderbar fudgy. Böden abkühlen lassen. Nach 15 Minuten aus der Springform lösen und vollständig auskühlen lassen.

Für das Frosting Butter und Puderzucker kurz aufschlagen. Vanilleschote auskratzen. Frischkäse und Mark der Vanilleschote hinzugeben und solange rühren, bis eine glatte Masse entstanden ist, aber nicht zu lange, da das Frosting sonst zu flüssig wird. Sahne zusammen mit Sahnesteif aufschlagen und vorsichtig unter die Frischkäse-Masse heben.

Ersten Boden auf einen Kuchenteller legen. Mit etwas Creme bestreichen und frische Blaubeeren darauf geben. Zweiten Boden auflegen und Vorgang wiederholen. Nachdem der dritte Boden aufgelegt wurde, die gesamte Torte dünn mit Creme bestreichen. Für 30 Minuten in den Kühlschrank geben, damit die Creme bereits fest wird. Nun mit der restlichen Creme ummanteln und wieder in den Kühlschrank stellen.

Anschließend die Ganache herstellen. Hierfür die Schokolade klein hacken und in eine hitzebeständige Schüssel geben. Sahne und Butter in einem Topf geben. Die Butter schmelzen lassen. Das Ganze kurz aufkochen und sofort über die Schokolade gießen. 30 Sekunden warten. Nun alles verrühren, bis eine cremige Schokoladenglasur entstanden ist. Kurz abkühlen, aber nicht zu fest werden lassen. Wenn sie etwas angedickt ist über den Kuchen geben. Diesen am besten über Nacht im Kühlschrank lagern.


Hauptsache glücklich - hauptsache Schokolade. In diesem Sinne wünsche ich euch den schönsten Sonntag!